UL Zertifizierung - Schaltanlagen in Deutschland prüfen lassen

UL Zertifizierung – Schaltanlagen in Deutschland prüfen lassen

Jeder Schaltschrank, der in die USA oder nach Kanada exportiert wird, benötigt eine UL-Zertifizierung. Die Underwriters Laboratories Inc., kurz UL genannt, die das UL-Label vergibt, ist eine Organisation für die Prüfung von Materialien und Komponenten. Die UL übernimmt dabei auch die Zertifizierung der Endprodukte.

Zertifizierung im eigenen Betrieb

Sie können die Schaltanlagen in Ihrem eigenen Betrieb prüfen lassen. Inspektoren eines staatlich anerkannten Instituts, der NRTL (Nationally Recognized Testing Laboratory) übernehmen den Vorgang. Hierbei ergeben sich zwei Möglichkeiten. Für einzelne Abfertigungen übernehmen die Inspektoren unter bestimmten Bedingungen einen Produktprüfung direkt am Fertigungsstandort vor. Hier muss der Hersteller dann den Nachweis über die Konformität der Schaltanlagen erbringen. Ist die Prüfung erfolgreich abgeschlossen, erhalten die Schaltanlagen durch die Prüfer vor Ort die Zertifizierung und das UL-Label. Handelt es sich um Schaltschrankserien welche durch den Hersteller gefertigt und durch den Prüfer zertifiziert werden müssen, so ist der Ablauf ein klein wenig anders. Hier werden die NRTL-Inspektoren in regelmäßigen Abständen den Betrieb überprüfen. Die Qualität der produzierten Komponenten sowie das Endprodukt werden dabei genau unter die Lupe genommen. Der gesamte Fertigungsprozess muss den strengen Standards und Richtlinien des amerikanischen Marktes entsprechen. Sobald also etwas am Fertigungsprozess verändert wird, zieht dies unweigerlich einen neuen Zertifizierungsprozess nach sich. Dies gilt auch für Schaltschränke, die bereits über eine UL-Zertifizierung verfügen aber im Design verändert wurden. Unter dem Strich also ein sehr aufwändiges Verfahren, bei dem viele Einzelheiten zu beachten sind.

Zertifizierung erst in Nordamerika

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit die fertiggestellten Schaltschränke und Schaltanlagen nach dem Export in Nordamerika vor Ort prüfen zu lassen. Hierbei wird er gesamte Prozess der UL-Zertifizierung von einer Zertifizierungsstelle vor Ort abgenommen. Hierbei wird die gesamte Installation der Maschinen oder Anlagen aufs genaueste überprüft. Die Risiken hierbei sind offensichtlich. Passt etwas an den exportierten Maschinen nicht, entsteht ein großes Problem. Diese müssen im Prinzip wieder ausgebaut und nach Deutschland zum Hersteller zurück geliefert werden. Das Risiko, dass unterschiedliche Teile nicht den Anforderungen und Vorschriften entsprechen trägt der Hersteller. Auch die Kosten für den Rücktransport sind dann zu tragen. Ganz abgesehen davon, dass man keinen zufriedenen Kunden zurücklässt. Diese Variante ist daher kaum empfehlenswert, da mit besonderen Risiken behaftet.

Zertifizierung in Deutschland

Am einfachsten ist eine Zertifizierung direkt in Deutschland. Die Abnahme der Behörden in Nordamerika verläuft dann problemlos und Sie laufen nicht Gefahr, dass Teile vor Ort nicht abgenommen werden. Es gibt allerdings nicht viele Unternehmen, die über eine Zulassung verfügen die verschiedenen UL-Zertifizierungen wie z.B. UL 508a, UL 698a oder UL1203 durchführen zu dürfen. Achten Sie hier also auf die Auswahl des richtigen Partners. Die Krayer Systemtechnik GmbH ist eine auf die unterschiedlichen UL Vorschriften spezialisiertes Unternehmen und kann Schaltschränke selbst mit dem UL-Prüfzeichen versehen. Schon beim Bau der Schaltschränke wird hier die UL-Zertifizierung durchgeführt. Für den Endkunden ist das natürlich einfach und praktikabel. So kann die Auslieferung der Schaltschränke in den nordamerikanischen Markt ohne große Risiken vollzogen werden. Die UL-Zertifizierung ist ein echtes Qualitätszeichen für Maschinen und Anlagen mit dem Sie sich schon frühzeitig auseinandersetzen sollten. Setzen Sie auf eine Zertifizierung hier in Deutschland und sparen sich die Aufwendungen und Risiken einer Prüfung im Herstellerbetrieb oder einer Prüfung nach Einbau in den USA oder Kanada.

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