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Lohnmessung – ein Kind der Industrialisierung

Die Fähigkeit, etwas messen zu können, hat die Menschen verändert. Bewusst oder unbewusst begegnen wir im Alltag immer wieder Signaltafeln, die Messergebnisse aufzeigen. Dabei kann es sich um eine Strecke, die Temperatur oder das Volumen handeln. Aber was motiviert die Menschen dazu, alles zu messen bzw. Messungen vorzunehmen?

Messungen stellen die Basis für Entscheidungen dar. Mit ihnen ist es möglich, Produkte zu entwickeln und zu verbessern. Aber es ist ebenso möglich, gewisse Prozesse zu lenken, zu überprüfen, ob das Produkt konform ist, Abrechnungen nach Volumen erstellen, die wissenschaftliche Neugier stillen oder naturwissenschaftliche Theorien bestätigen.

Das Thermometer ist eines der bekanntesten Messinstrumente. Erhältlich ist es in analoger sowie in digitaler Form. Dennoch ist es wichtig, dass bspw. das digitale Thermometer kalibriert und geeicht ist. Doch auch analoge Messinstrument müssen auf ihre Genauigkeit überprüft werden.

Industrielle Messtechnik und Lohnmessung

Die Welt wie wir sie kennen, ist dreidimensional. Doch es hat Jahrhunderte gedauert, bis es möglich war, sie so darzustellen. Durch die leistungsfähigen Computer und Laser ist das kein Problem mehr. Scanner erfassen heute fast jedes Objekt, wandeln dieses in Daten um und stellen es in einem Computerprogramm dar. Da nicht jedes Unternehmen in der Lage ist, einen solchen Scanner anzuschaffen, gibt es die Lohnmessung oder die 3D-Lohnmesser.

Bei der Lohnmessung handelt es sich nicht um eine Erfindung der Neuzeit, sondern sie gibt es seit dem Beginn der Industrialisierung. Unternehmen haben sich zu der Zeit bereits darauf spezialisiert Dinge zu vermessen. Das begann mit Grundstücken beispielsweise. Ein jeder der verkaufen wollte, der musste den Grund ordentlich vermessen lassen. Im Laufe der Zeit wurden dann Straßen oder besser gesagt deren Verlauf gemessen sowie Kanäle.

Je genauer und besser die Unternehmen durch die Entwicklung der Technik produzieren konnten, umso genauer musst die Vermessung ausfallen. Lange Zeit war ein Zentimeter noch ein Wert, der toleriert werden konnte, doch dann ging es in den Millimeterbereich und heute vermessen die Lohnmesser sogar im Nanometer-Bereich.

Vor allem werden Lohnmesser bei der Vermessung von Einzelstücken und Prototypen beauftragt. Sie kommen dann zum Einsatz, wenn der Kostenaufwand zu hoch ist, um eigene Messinstrumente anzuschaffen. Allerdings gibt es Unternehmen, die beides anbieten: Sie stellen eigene Maschinen für Einzelaufträge zur Verfügung und verkaufen diese.

Kontrollen ermöglichen dauerhaft gute Produkte

Die industrielle Messtechnik und die Lohnmessungen sind in vielen Unternehmen heute eine Notwendigkeit. Nur dann, wenn es Unternehmen garantieren kann, dass die von ihm hergestellten Produkte dauerhaft qualitativ hochwertig sind, können ihre Stellung halten und den Erfolg des eigenen Betriebs auf dem Markt halten. Damit es möglich ist, den Kundenwünschen gerecht zu werden, und permanent den gleichen Qualitätsstandard eines Produktes anbieten zu können, sind Kontrollen ein Muss, die mechanisch nicht durchführbar sind. Die elektrischen und elektronischen Messverfahren bieten nicht nur eine kürzere Kontrollzeit, sondern sie sorgen ebenfalls dafür, Normen zu erreichen und diese beizubehalten.

Jede gängige Norm, die eine Vereinheitlichung des Standards bewirken soll, zielt darauf ab, die Qualität zu steigern. Vor allem in den Bereichen Fertigung und Qualitätssicherung und –Kontrolle hat die präzise Messtechnik ihr Einsatzgebiet. Egal ob Serienproduktion oder Einzelstück, egal welches Volumen oder welche Form, Oberfläche, Kontur oder Rauheit ein Produkt bzw. Werkstück hat – dank der modernen und flexiblen Geräte können diese vermessen werden.

In der heutigen Zeit kann die einstige Festlegung der Basiseinheiten nicht mehr für immer gelten. Das bedeutet, dass diese von Zeit zu Zeit dem aktuellen Stand der Technik anzugleichen ist, was ebenfalls für das Internationale Einheitensystem (SI) gilt. Dieses basierte zunächst auf fünf Einheiten: Meter, Sekunde, Kilogramm, Ampere und Kelvin. Durch die Hinzunahme der Basisgrößen Mol und Candela wurden diese auf sieben erhöht. Am 20. Mai 2019 trat die in 2018 beschlossene Neudefinition des Einheitensystems in Kraft. Durch dieses sind alle Einheiten dadurch bestimmt, dass sieben Naturkonstanten ein fester Wert zugewiesen wurde. Dennoch wird der Begriff „Basiseinheit“ weiter verwendet.

Basisgrößen und -einheiten

Länge l, s Meter m
Masse m Kilogramm kg
Zeit t Sekunde s
Elektrische Stromstärke I Ampere A
Absolute Temperatur T Kelvin K
Stoffmenge n Mol mol
Lichtstärke Iv Candela cd

Formen und Oberflächen vermessen

Dank der modernen Vermessungstechnik ist es heute möglich, die meisten Formen und Oberflächen zu vermessen. Selbst wenn eine Oberfläche sehr glatt wirkt, so kann diese unter Umständen sehr rau sein – zumindest im kleinen Maßstab. Beispielsweise kann sich das bei einem Kolben in einem Motor in Hinsicht auf den Benzinverbrauch auswirken. Ebenso spielen bei dem Prototypen eines Motorradhelms kleine Unebenheiten eine Rolle in Bezug auf den Strömungswiderstand.

Heute sind Lohnmessungs Unternehmen wie ibs-quality.de hochspezialisiert und sie sie müssen immer wieder investieren, damit sie der sich schnell entwickelnden Technologie standhalten können. Das bedeutet im Umkehrsinn, stets auf dem neuesten Stand der Forschung zu sein und hochqualifizierte sowie kreative Ingenieure zu haben, die in der Lage sind, die neuen Technologien zu adaptieren. Besonders in der 3D-Messung hat sich gezeigt, dass Innovationen das Überleben der Lohnmessungs-Firmen sichern.

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