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Fackelanlagen – unverzichtbar bei der Verbrennung von Abgasen

Das Verbrennen von Abgasen wird als „Abfackelung“ bezeichnet. Die Abfackelung kommt dort zum Einsatz, wo es keine andere Nutzung für die Gase nach dem Stand der Technik bzw. der Marktnachfrage gibt bzw. wo diese nicht sinnvoll oder finanzielle uninteressant erscheint. Beispielsweise werden Stoffe abgefackelt, die in den Industrieanlagen nicht kontinuierlich in fester Menge oder nur in einer geringen Menge anfallen. Aufgrund der steigenden Energiepreise wird versucht, nach Möglichkeit solche Stoffe zu verwenden, um eine nutzbare Energie zu erzeugen – bzw. in den Blockheizkraftwerken Wärme, Strom oder Prozessdampf.

Die lodernden Fackeln an Industrieanlagen, Raffinerien & Pipelines

Sicherlich kennt ein jeder die Bilder von den lodernden Flammen an Raffinerien, Pipelines und einigen Industrieanlagen der Welt. Was viele nicht wissen ist, dass es mobile sowie stationäre Fackelanlagen gibt. Letztere werden fest an einem Ort verbaut und alle wichtigen Elemente für Sicherheit, Steuerung und Zündung sind an den Standort angepasst und fest montiert.

Damit es möglich ist, den praktischen Nutzen der Fackelsysteme zu erhöhen, entwickelte das in Bad Homburg ansässige Unternehmen Prema Service ein innovatives Konzept. Dabei handelt es sich um eine mobile Fackelanlage, die sich aufgrund des einfachen Transports für einen zeitlich begrenzten Einsatz eignet.

Leihfackeln und fahrbare Hochdruckfackeln

Idealerweise eignet sich der Einsatz der mobilen Fackelanlagen dann, wenn der Einsatz nur für eine begrenzte Zeit geplant ist. Auf die stationär aufgebauten Fackelanlagen wirken sich unterschiedliche Bedingungen unwirtschaftlich und unrentabel aus. Die mobilen Fackelanlagen, bieten sich stets dann an, wenn der Bedarf nur kurzfristig besteht, die Rahmenbedingungen anspruchsvoll und die Nutzung möglich flexibel planbar sein soll.

Ein Unternehmen hat sich im Bereich dieser Verbrennungssysteme etabliert: Prema Service. Das Unternehmen bietet zwei unterschiedliche Modelle im Bereich der mobilen Fackelanlagen an: die fahrbaren Hochdruckfackeln, die zum Kauf angeboten werden. Diese sind fest an einem Kettenfahrzeug oder einem Hänger montiert. Der Vorteil hier ist, dass die Anlage unkompliziert von einer Stelle zur anderen bewegt werden kann, an der sie gerade benötigt wird, selbst wenn diese nur schwer zugänglich ist. Ein hydraulisch betriebener Träger wird am Einsatzort ausgefahren, um den Fackelkopf in die gewünschte Position zu bringen. Besonders praktisch ist dieses Verfahren, wenn es zu einer unvorhergesehenen Situation wie bspw. einem Störfall kommt. Zudem sind diese fahrbaren Fackelanlagen nicht an die Verfügbarkeit von Dampf-, Strom- oder Druckluftquellen gebunden, wodurch die Mobilität zusätzlich erhöht wird.

Alle Anlagen verfügen über ein übersichtliches Interface, um die Zündungsprozesse zu kontrollieren, sowie über eine Druck-Reduzierstation bis zu einem Druck von 100 bar. Außerdem ist eine weitgehend rauchfreie und emissionsarme Gasverbrennung durch spezielle Fackelköpfe möglich – was vor allem im Sinne des Umweltschutzes erstrebenswert ist.

Darüber hinaus ist das Unternehmen Prema Service im Besitz von einigen Leihfackeln, die bei Bedarf für einen gewissen Zeitraum gemietet werden können. Im Mietpreis inbegriffen ist fachkundiges Personal sowie das notwendige Zubehör. Da jedes der Geräte speziell an Gase aus den Explosionsgruppen IIA, IIB sowie IIC anpassbar sind, ist es möglich diese multifunktional einzusetzen. Dank der innovativen Technik hinter den Leihfackeln ist es möglich, toxische Gase sowie Rückstände von Blausäure, Ammoniak, Benzin, Klärgas und Rohöl sowie ähnliche Stoffe vollständig und zuverlässig zu neutralisieren.

Die mobilen Fackelanlagen und ihre Vorteile

Die Vorteile der mobilen Fackelanlagen liegen klar auf der Hand. Oft ist es der Fall, das sich Situationen oder Bedingungen ergeben, bei denen sich eine fest montierte Fackelanlage aus finanzieller und wirtschaftlicher Sicht nicht lohnt. Denn häufig ist der Einsatzbedarf sowie die Einsatzfrequenz zu gering. Besonders bei einem kurzfristigen, zeitlich begrenzten Einsatz sind die mobilen Fackelanlagen die beste Wahl – beispielsweise wenn eine Wartung oder Revision der Hochfackel ansteht. In einem solchen Fall muss die Anlage dann nicht zum Stillstand gebracht werden. Weitere Einsatzgebiete sind bspw. Fernleitungen, die sogenannten Pipelines. Liegt ein Defekt vor, dann ist es notwendig, das Rohrsystem vor der Reparatur vollständig zu entgasen. Auch hier kann eine mobile Fackelanlage Abhilfe schaffen.

Ein innovatives Konzept

Prema Service hat verschiedene Ausführungen der mobilen Fackelanlagen entworfen, um den Kundenwünschen bzw. deren Anforderungen sowie dem zur Verfügung bestehenden Budget gerecht zu werden. Zum einen gibt es die platzsparenden Containerfackeln, die ein Gasvolumen von bis zu 1.200 Normkubikmeter pro Stunde verbrennen können. Diese eignen sich für kleinere Öl- und Benzintanks sowie Pipelines. Die transportable Standard-Fackel hingegen erreicht höhere Leistungen. Diese mobile Fackelanlage ist in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich und kann pro Stunde bis zu 7.500 Normkubikmeter verbrennen. Die mobile Notfackel komplettiert das Angebot. Sie kann aufgrund der extrem hohen Leistung bis zu 30.000 Normkubikmeter pro Stunde verbrennen und eignet sich hervorragend als Ersatz für befestigte, stationäre Fackeln.

Kaufen oder doch lieber mieten?

Wird die Anschaffung einer mobilen Fackelanlage in Erwägung gezogen und nicht eine zeitlich befristete Miete, dann ist es notwendig, sich mit den Details und Charakteristika der unterschiedlichen Anlagen ausführlich zu beschäftigen. Hier geben die entsprechenden Mitarbeiter von Prema Service gern Auskunft und beraten ihre Kunden ausführlich, um die passende Anlage zu finden.

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